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Mischpult bzw. Mixer

Aufbau des Mischpultes

Kanäle oder auf englisch Channels

Ein Mischpult besteht aus sogenannten Kanälen, an deren Eingängen ein Signal, z.B. von einem Mikrofon oder Keyboard angeschlossen wird. Jeder Kanal des Mischpultes besitzt eine Klangregelung, Aux-Sends und nicht zu übersehen den Lautstärke Fader. Außerdem besitzen die Mikrofon tauglichen Kanäle einen Mikrofonvorverstärker inkl. Gainregler und einen Insert.

Subgruppen

Im einfachsten Fall wird das Signal eines Kanals direkt an den Ausgang des Mixers geroutet. Bessere & teure Mischpulte besitzen allerdings auch noch sogenannte Subgruppen mit denen verschiedene Kanäle zusammengefasst werden können.

Benutzt ihr z.B. mehrere Mikrofone für das Schlagzeug so bietet es sich an diese Schlagzeugkanäle auf eine eigene Subgruppe zu legen. Habt ihr nämlich erst einmal die Lautstärken der Schlagzeugkanäle angepasst, dann könnt ihr über den Fader der Subgruppe die Gesamtlautstärke des Schlagzeugs sehr einfach im Mix ändern. Ohne Subgruppe müsstet ihr alle Fader der Kanäle am Mischpult verschieben wodurch wahrscheinlich die Lautstärkeabstimmung untereinander wieder futsch wäre. Auch könnt ihr z.B. die Gitarren, den Bass und das Keyboard auf eine Subgruppe legen. Im einfachsten Fall habt ihr denn nur noch die Gesangs-, Schlagzeug- und Rhythmusgruppen-Lautstärke einzustellen. D.h. falls die Rhythmusgruppe zu laut ist, kann sie am Subgruppenfader heruntergezogen werden.

Masterkanal

Selbst bei den preiswerten Mixern gibt es mittlerweile einen Masterkanal, auf den die einzelnen Kanäle bzw. Subgruppen geroutet werden bevor sie das Mischpult verlassen. Hier könnt ihr die Gesamtlautstärke einstellen, ggf. im Mixer vorhandene Effekte hinzufügen oder aber auf einen Summenequalizer mit mehr oder weniger vielen Bändern zurückgreifen.

Der Kanalaufbau

Mikrofonvorverstärker

Da Mikrofone deutlich schwächere Signale liefern, als z.B. Keyboards oder Zuspieler wie CD-Player, müssen diese über einen eignen Vorverstärker zunächst verstärkt werden. Der Mikrofonvorverstärker sollte über einen Gainregler verfügen, mit dessen Hilfe die Verstärkung eingestellt und somit an das verwendete Mikrofon angepasst werden kann.

Weiterhin sollte ein Hi-Pass Filter vorhanden sein, das Trittschall ausblendet. Meist setzt es bei 80 Hz an.

Inserts

Hinter dem Mikrofonvorverstärker liegt der sogenannte Insert. Dieser heißt so, weil ihr hier weitere Geräte, z.B. einen Kompressor, in die Signalkette einfügen (inserten) könnt.

Aux-Sends

Die Aux-Sends sind zusätzliche Ausgänge der Kanäle eines Mischpultes. Alle Aux-Sends der gleichen Ebene, also z.B. die Aux-Sends mit der Bezeichnung "1" senden das Signal an den Aux-Send Ausgang "1". Aux-Sends werden für parallele Effekte wie Reverb oder Delay aber auch für den Monitor Mix auf der Bühne benutzt.

Ihr könnt den Eingang eines Reverbs an einen Aux-Send Ausgang und den Reverbausgang entweder - falls vorhanden - an den Aux-Return oder aber an einen weiteren Kanaleingang anschließen. Hierdurch wird das verhallte Signal im Mischpult dem Originalsignal wieder zugemischt. Und ihr benötigt nur ein einziges Reverb, obwohl ihr beliebig viele Kanäle verhallen könnt. Allerdings muss sichergestellt sein, dass das Reverb nur das Effektsignal und nicht auch noch das originale Eingangssignal mitliefert. Andernfalls könnte es Phasenprobleme geben.

Die Aux-Sends gibt es sowohl Pre-Fader als auch Post-Fader. Der Ausdruck ist hierbei wörtlich zu nehmen. Pre-Fader bedeutet, dass die Lautstärke des Aux-Sends nicht von der Faderposition abhängt, da das Signal vor dem Fader abgegriffen wird. Wohingegen beim Post-Fader das Signal hinter dem Fader abgegriffen wird und sich damit für das obige Reverbbeispiel eignet, da ihr sicherlich keinen Nachhall hören wollt, wenn das Signal per Fader ausgeblendet wurde.

Equalizer

Der Equalizer eines Mischpultkanals sollte, um halbwegs sinnvoll einsetzbar zu sein, mindestens einen Bass & Höhenregler sowie eine semiparametrische Mittenreglung besitzen. Mehr Regler bieten hierbei meist auch mehr Möglichkeiten.


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