Zunächst einmal sorgt beim Mixing ein Trittschallfilter für die Unterdrückung unerwünschter Bässe. Mischpulte und einige bessere Mikrofone besitzen meist einen bei 80 Hz fest eingestellten Hochpass. Falls sich die Frequenz ändern lässt, z.B. in der DAW eurers Computers, dann erhöht die Grenzfrequenz bis die Stimme hörbar Fülle bzw. Bässe verliert. Dann erniedrigt die Grenzfrequenz wieder ein wenig.
Wenn denn dann endlich alles aufgenommen wurde, können wir mit dem Mixing anfangen. Dabei solltet ihr grundsätzlich mehrere verschiedene CDs für den Vergleich mit eurer Aufnahme bereithalten. Das Gehör stumpf nämlich relativ schnell ab. Und wenn ihr euch dann später anhört was ihr da abgemischt habt, kommt das blanke Entsetzen.
Vor dem Mixing müssen alle Spuren normalisiert werden, d.h. auf gleiche Lautstärke gebracht werden.
Ich möchte zunächst einige grundsätzliche Recording & Mixing Regeln aufzählen und diese in weiteren Artikeln vertiefen.