Mit dem Mastering Equalizer werden wir nur leicht in den Mix eingreifen. Falls sich Instrumente im Mix frequenzmäßig überlappen, so muss dies durch die Channel Equalizer des Mixers behoben werden. Im abgemixten Song ist es hierfür zu spät.
Dann versucht mit dem Mastering Equalizer den Bereich zwischen 100Hz und 300Hz leicht abzusenken.
Es ist nicht laut genug. Jede zur Probe gehörte andere CD ist lauter. Einzelne Kanäle am Mischpult hochzuziehen hilft nicht wirklich.
Jedes Instrument bringt seinen eigenen Reverb mit. Jeder für sich, klasse. Alle zusammen klingen eher spacig, aber es gibt keinen zusammenhängenden Raum, in dem die Instrumente spielen.
Die Instrumente oder die Vocals sind sehr dünn. Also Kompressor rein. Einiges ist jetzt voller.
Gerade in kleinen Projekt-Studios, in denen die Band ihre eigenen Songs aufnimmt, Mixing und Mastering betreibt, wird dazu tendiert alles auf einmal zu machen. Mal abgesehen davon, dass die Channel-Plugins, wie z.B. Compressor, Limiter oder EQ und die DAW wie Cubase oder Sonar beim Mixing schon einiges an Prozessorlast erzeugen, zu der dann noch die durch das oder die Mastering-Plugins erzeugte Last hinzukommt, sollten wir klar voneinander getrennte Arbeitsschritte auch getrennt durchführen.