Im Gegensatz zum Equalizer ist ein Multiband-Kompressor der Schlüssel für satten Bass Boost. Zusätzlich zum Mehr an Bass gleicht ein Multiband Kompressor auch die Dynamikspitzen aus und gibt uns damit einen noch professionelleren Sound.
Den Multiband Kompressor können wir uns als Equalizer mit eingebautem Kompressor vorstellen. Mit einem Ratio von 1 können wir mit dem Gain Regler den Multiband Kompressor wie einen Equalizer benutzen.
Bei perkussivem Material mit kurzem Attack, also z.B. den Drums, verschlechtert sich durch die Benutzung eines Kompressors deutlich der Anschlag. Die Transienten und damit der Druck der Drums gehen verloren. Um nun die Transienten zu erhalten und trotzdem einen hohen Komprimierungsgrad zu erhalten, könnt ihr das Signal splitten. Per Send wird das Signal auf einen Effektweg mit Kompressor geführt und anschließend dem Original wieder zugemischt.
Grob lassen sich die Effektgeräte in folgende Klassen unterteilen:
Ich möchte zunächst den groben Unterschied, dann die Arbeitsweise und danach den Einsatzbereich der beiden Effektgeräte erklären.
Er schützt damit z.B. die Lautsprecher oder aber auch eine Aufnahme vor Übersteuerung.
Der Bass ist ein Instrument, dass uns ziemlich herausfordert. Zuviele Bässe und wir haben in Verbindung mit den Drums nur noch Matsche.
Daher sollte der Bass erst zwischen 120Hz bis 200Hz per Equalizer angehoben werden. Noch besser ist es, wenn ihr versucht den Bass erst im Bereich zwischen 400Hz und 1kHz anzuheben. Damit treten die Obertöne des Basses hervor, die für die Ortung erforderlich sind.
Ein Kompressor dient dazu Lautstärkeunterschiede zu verkleinern. Hierzu sollte er die folgenden Regler besitzen : Ratio, Threshold, Attack & Release.
Wer kennt nicht das Problem. Wenn man mit Plektrum und einem cleanen Sound seine Gitarre spielt, ist man viel lauter als beim Fingerpicking. Daher habe ich früher zwei Programme in meinem Boss GT-10 benutzt, eins für das Plektrum-Spiel und eins mit Kompressor für's Fingerpicking.