Betrachtet man die alten Röhrenverstärker so fällt auf, dass es sich ausschließlich um sogenannte Non-Master-Volume Amps handelt. D.h. der Röhrenverstärker besitzt wie ein Hifi-Verstärker eine Klangregelung und einen Lautstärkeregler. Um hier einen verzerrten Sound zu erhalten, muss man die Lautstärke so weit aufdrehen bis die Endstufe übersteuert. Diese Verstärker arbeiten zunächst ziemlich linear, d.h.
Zusätzlich zu den bereits vorgestellten Begriffen Overdrive, Distortion und Fuzz gibt es noch (neben Clean) die Bezeichnungen Crunch, Lead bzw. Drive.
Crunch ist eine leichte (deshalb knusprige) Verzerrung (im Gegensatz zu Drive & Lead), die genug Dynamik für's Rhythmus-Spiel übriglässt. Auch volle Akkorde lassen sich mit der Crunch Verzerrung noch vernünftig rüberbringen.
Im Internet ist überall nachzulesen, dass die Simulation der zahlreichen Overdrive und Distortion Pedale Boss angeblich nicht besonders gut gelungen sei. Warum ist dies so? Hierzu gibt's keine klare Antwort.
Jeder von euch, der mit diversen Overdrive bzw. Distortion Pedalen und einem richtigen Gitarrenverstärker schon Erfahrung gesammelt hat, weiß, dass nicht jedes Pedal zu jedem Gitarrenverstärker passt. Z.B.
Der wichtigste Effekt überhaupt ist (zumindest für Gitarristen) die Verzerrung.
Auf OldToneZone gibt es ein geniales Tool, nämlich den OD Pedal Comparinator.
Mit diesem kann man zwei von achtzehn möglichen Overdrive bzw. Distortion Pedals vergleichen. Damit es auch wirklich ein Vergleich ist, wird immer das gleiche Stück gespielt und in diesem Stück zwischen den beiden gewählten Overdrive / Distortion Pedals umgeschaltet.
High Gain Sounds sind im Allgemeinen und im Besondern in Multieffekt Geräten wie dem Boss GT-8 kritisch und daher schwierig einzustellen. Jeder gute Ton Ingenieur wird dir beim Recording sagen, dass du viel zu viel Gain benutzt. Andererseits tendiere auch ich - trotz dieses Wissens - dazu das Gain meines Boss GT-10 Patches zu erhöhen, wenn ich mein Palm Mute Riff nicht vernünftig wummern höre. Das Problem bei High Gain Sounds ist, dass die Dynamik flöten geht. Das ist eigentlich klar.