Grob lassen sich die Effektgeräte in folgende Klassen unterteilen:
Das Boss VF-1 Multi Tap Delay besitzt 20 Taps, d.h. Abgreifpunkte der Delay-Line und einen 21. Tap für das Feedback. D.h. das Feedback wird also nicht erzeugt, indem das insgesamt verzögerte Signal auf den Eingang gelegt wird, sondern es existiert für das Feedback ein eigener Tap, der natürlich in seiner Delay-Zeit auch frei konfigurierbar ist. Für die 20 Taps plus Feedback können wir die Delay Time, Fine Time und die Lautstärke (Level) einstellen.
Einen kompletten Vocal Channel Strip mit Kompressor bzw. Limiter, De-Esser, Equalizer, Enhancer, Delay, Reverb, Modulation, extra Chorus und Noise Suppressor stellt das Boss VF-1 uns quasi so nebenbei zur Verfügung.
D.h. wer noch ein Boss VF-1 in der Ecke liegen hat, kann die Standard-Funktionen eines Vocal Channel Strip - meist Kompressor-Limiter und Equalizer - durch den Vocal Multi Algorithmus des Boss VF-1 ersetzen.
Sie werden benutzt, um ein Signal zu unterdrücken. Damit sorgen die Ducker bzw. in unserem Fall das Ducking Delay dafür, dass nur in den Spielpausen ein Delay zu hören ist.
Einen der freien variable Assigns des Boss GT-8 / GT-10 nehmen und wählen:
Der Line6 M13 Stompbox Modeler enthält die Effekte eines DL4 Delay Modeler, DM4 Distortion Modeler, FM4 Filter Modeler, MM4 Modulation Modeler und des Tonecore Verbzilla. Diese werden auf ingesamt vier Effektblöcke aufgeteilt. Ob einem Effektblock nun z.B. ein Effekt des DM4 oder des MM4 zugeordnet ist, erkennt man an der Displayfarbe des Effektblocks.
Ich habe eine Zeitlang 2 Solo-Patches benutzt, die sich nur darin unterschieden, dass der eine Patch ein Delay besaß und das CTL Pedal für's Tap Tempo programmiert war und der andere Patch eben kein Delay besaß. Ich habe mir dann überlegt, dass es doch möglich sein müsste mit dem CTL Pedal sowohl die Geschwindigkeit per Tap Tempo einzugeben als auch das Delay ein- und auszuschalten.
Wie alles im Leben war die Lösung dann recht einfach.