Compressor, OD/DS, Preamp, EQ, FX-1, FX-2, Delay, Chorus, Reverb, Master, Foot Volume, Pedal Wah/Bend, Noise Supressor 1, Noise Supressor 2
Booster: Mid / Clean / Treble Boost
Blues: Blues OD / Crunch / Natural OD
OD: OD-1 / T-Scream / Turbo OD / Warm OD
DIST: Distortion / Mild DS / Mid DS
Classic: RAT / Guv DS / DST+
Modern: Modern DS / Solid DS / Stack
Metal: Loud / Metal Zone / Lead
Fuzz: '60s Fuzz / Oct Fuzz / Muff Fuzz
Um nett zu Boss zu sein, sage ich einfach nur, dass die meisten Preamp-Sounds ein wenig zu grell bzw. höhenlastig sind. Also nicht gerade das, was ich einen runden, weichen oder warmen Sound nennen würde. Meinem alten Line6 Pod Pro fehlten ein paar Höhen und natürlich ist es besser zu viele Höhen zu haben als zu wenige, denn was nicht da ist, kann man nicht anheben.
Im Internet ist überall nachzulesen, dass die Simulation der zahlreichen Overdrive und Distortion Pedale Boss angeblich nicht besonders gut gelungen sei. Warum ist dies so? Hierzu gibt's keine klare Antwort.
Jeder von euch, der mit diversen Overdrive bzw. Distortion Pedalen und einem richtigen Gitarrenverstärker schon Erfahrung gesammelt hat, weiß, dass nicht jedes Pedal zu jedem Gitarrenverstärker passt. Z.B.
Auf TheStompBox.Net hat ein User eine nette Idee präsentiert. Den lautstärkeabhängigen automatischen Manual Mode. Mit dem Manual Mode des Boss GT-10 oder Boss GT-8 kann man statt einer Patch-Umschaltung mit den Fußtastern die im aktuellen Patch hinterlegten Effekte ein- & ausschalten.
D.h.
Sie werden benutzt, um ein Signal zu unterdrücken. Damit sorgen die Ducker bzw. in unserem Fall das Ducking Delay dafür, dass nur in den Spielpausen ein Delay zu hören ist.
Einen der freien variable Assigns des Boss GT-8 / GT-10 nehmen und wählen:
Der Boss GT-10 Feedbacker ist sicherlich ein Effekt, der eher in die Kategorie "Special" gehört. Und genau aus diesem Grunde habe auch ich den Feedbacker lange Zeit ignoriert und bei den Spielzeugen abgelegt.
High Gain Sounds sind im Allgemeinen und im Besondern in Multieffekt Geräten wie dem Boss GT-8 kritisch und daher schwierig einzustellen. Jeder gute Ton Ingenieur wird dir beim Recording sagen, dass du viel zu viel Gain benutzt. Andererseits tendiere auch ich - trotz dieses Wissens - dazu das Gain meines Boss GT-10 Patches zu erhöhen, wenn ich mein Palm Mute Riff nicht vernünftig wummern höre. Das Problem bei High Gain Sounds ist, dass die Dynamik flöten geht. Das ist eigentlich klar.
Ich habe eine Zeitlang 2 Solo-Patches benutzt, die sich nur darin unterschieden, dass der eine Patch ein Delay besaß und das CTL Pedal für's Tap Tempo programmiert war und der andere Patch eben kein Delay besaß. Ich habe mir dann überlegt, dass es doch möglich sein müsste mit dem CTL Pedal sowohl die Geschwindigkeit per Tap Tempo einzugeben als auch das Delay ein- und auszuschalten.
Wie alles im Leben war die Lösung dann recht einfach.
Wer kennt nicht das Problem. Wenn man mit Plektrum und einem cleanen Sound seine Gitarre spielt, ist man viel lauter als beim Fingerpicking. Daher habe ich früher zwei Programme in meinem Boss GT-10 benutzt, eins für das Plektrum-Spiel und eins mit Kompressor für's Fingerpicking.
Ein Ducker ist das Gegenteil eines Gates, d.h. also ein Gerät, das das Signal leiser macht, solange am Steuereingang ein Signal vorhanden ist. Wohingegen ein Gate das Signal leiser macht, wenn am Steuereingang kein Signal mehr anliegt.
Im Klartext heißt das, dass ein Ducking Reverb erst dann für Reverb - also Nachhall - sorgt, wenn man aufhört zu spielen.
Ich werde mich hier auf zwei - meiner Meinung nach - wesentliche Bereiche des Multieffektgerätes konzentrieren.
Natürlich an die Soundvorstellung angepasst, die sich aus der präferierten Musikrichtung ergibt.
Nur so als Beispiel:
Unter Reamping versteht man, dass das originale Gitarrensignal ohne irgendwelche Effekte oder Verstärker aufgenommen wird.
Mithilfe der 4 Kabel Methode (eng. 4CM oder 4 Cable Methode) kann man das Boss GT-10 so mit dem vorhandenen Gitarrenverstärker verbinden, dass man die Verzerrung des Preamps weiterhin nutzen kann. D.h.
Es wäre doch schön, wenn ich automatisch - ohne mich zu bücken - einfach per Fußsteuerung den Tuner des Boss GT-10 aktivieren könnte, um meine Gitarre zu stimmen, ohne allerdings das wertvolle CTL-Pedal hierfür zu opfern bzw. ein weiteres anschließen zu müssen.
Grundsätzlich kann man das Boss GT-10 natürlich wie jedes andere Multieffekt-Gerät aus den 90er an einen cleanen Gitarren-Verstärker anschließen, nur die vorhandenen Verzerrer benutzen und einen klasse Sound erhalten. D.h.