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Live Recording per Computer

Spuren

Natürlich solltet ihr versuchen so viele Spuren wie eben möglich aufzunehmen. Für jedes Instrument und Gesangsmikrofon muss eine Spur vorhanden sein! Das Schlagzeug lässt sich durchaus per XY oder AB Mikrofonierung auf zwei Spuren aufnehmen. Solltet ihr jedoch noch Spuren und Mikrofone übrig haben, dann versucht möglichst die Kickdrum und Snare separat aufzunehmen. Auch Overheads für die Becken machen Sinn!

Vergesst auf gar keinen Fall Mikrofone auf das Publikum zu richten. Eine Live Aufnahme ohne Publikumsreaktion kommt nicht gut!

Audiokarten

Aus dem oben Gesagten ergibt sich, dass ihr mindestens eine 8 Spurkarte benötigt. Besser sind natürlich 16 oder noch mehr Spuren. Für kleines Geld - knapp über 200 € - bekommt ihr z.B. schon die Terrasoniq TS88 PCI. Diese besitzt 8 analoge Ein- und Ausgänge sowie digitale S/PDIF und "richtige" MIDI Ein- und Ausgänge und lässt sich kaskadiren. D.h. ihr könnt bis zu 4 Karten mit dann 32 analogen Mono- und 4 digitalen Stereo Spuren in euren PC einbauen. Mithilfe eines Effektgerätes, das einen S/PDIF Ausgang besitzt, wie z.B. der Boss GT-10 könnt ihr auch den digitalen S/PDIF Eingang nutzen und habt noch die 8 analogen Eingänge frei!

Wer lieber mobil sein möchte, kann sich mal das Alesis IO-26 Firewire Interface ansehen. Hier bekommt ihr ebenfalls 8 analoge Eingänge, die allerdings Mikrofonvorverstärker besitzten! Erweiterbar ist die Alesis IO26 über 2 ADAT Eingänge. D.h. hier können noch einmal 16 Spuren einfließen.

Verkabelung

Falls eure Audiokarte über keine Mikrofoneingänge verfügt, dann seht euch mal den Artikel über Mischpulte und Recordinggrundlagen an. Bei einer Audiokarte mit Mikrofonvorverstärkern bietet es sich jedoch an die Signale, die zum Mischpult laufen per Splitter aufzuteilen. Der eine Teil geht dann zum Mixer und der andere in die Audiokarte.

Aufnahmekanäle

Hier ein Beispiel für eine 8 Spuraufnahme einer Band mit Schlagzeug, Bass, 2 Gitarren, Keyboard und natürlich einen Sänger.

  1. Gesangsmikrofon
  2. Gitarre
  3. Gitarre
  4. Bass
  5. Keyboard
  6. Publikum
  7. Schlagzeug
  8. Schlagzeug

Recordingcheck

Falls aufgenommen werden soll, ist der Check der korrekten Pegel genauso wichtig wie der Soundcheck. Da alle Audiokarten digital arbeiten, bedeutet die kleinste Übersteuerung den Ruin der Aufnahme! D.h. dieser Check muss mit voller Lautstärke laufen. Der Sänger darf nicht flüstern und das Schlagzeug wird nicht gestreichelt!

Außerdem muss natürlich sichergestellt werden, dass auf der Festplatte des Computers genug Platz ist. Probiert auf jeden Fall auch vorher aus, ob eine Aufnahme mit allen Spuren auf wirklich durchläuft und nicht aufgrund von Performanceengpässen womöglich abbricht. Wäre peinlich bzw. schade je nach Betrachtungswinkel.

Abtastrate und Bitbreite

Da eure Aufnahme später sicherlich mal auf eine CD soll, ist 44,1 kHz die richtige Abtastrate. Eine höhere Abtastrate wird bei einem Live Mitschnitt keinen höhrbaren Vorteil bringen. Muss es dann doch mehr sein, sollte die Abtastrate ein ganzahliges Vielfaches von 44,1 kHz sein. Also nicht 96 kHz, sondern 88,2 kHz! Die Bitbreite kann bei 16 Bit stehen bleiben, 24 Bit bringen jedoch beim späteren Bearbeitung mit VST-Plugins eine höhrbare Verbesserung. Allerdings ist die Aufnahme dann auch eineinhalb mal so groß.




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