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Recordinggrundlagen und Mixing

Ich möchte zunächst einige grundsätzliche Recording & Mixing Regeln aufzählen und diese in weiteren Artikeln vertiefen.

Das Recording

  1. Bei den heutigen Audio-Interfaces ist es nicht notwendig beim Recording maximal auszusteuern! Lasst lieber nach oben etwas Platz, um digitale Verzerrungen auf jeden Fall zu vermeiden.
  2. Recording bitte niemals mit Hall oder Delay! Es hört sich sehr künstlich an, wenn jedes Instrument in seinem eigenen Hall-Raum steht.
  3. Falls ihr einen akustisch schönen Aufnahmeraum besitzt (gutes kurzes Room-Reverb), dann benutzt ihn. Die meisten von uns werden einen solchen Raum allerdings nicht haben. Daher hängt soviele Teppiche, Tücher und Decken wie möglich auf, bis der Raum akustisch betrachtet trocken ist.
  4. Auch wenn die aufstrebenden Jung-Rockstars soundtechnisch alles besser wissen. Denkt an die Möglichkeit des Reampings nach dem Recording! D.h. beim Recording auch die MIDI-Daten des Keyboards aufnehmen. Falls noch Kanäle der Audiokarte frei sind, bitte auch die klaren originalen Gitarren aufnehmen.
  5. Denkt an den Pop-Schutz des Vocal-Mics. Selbst eine Nylon-Strumpfhose irgendwo drüber gespannt, ist besser als nichts. Denkt dran, ihr seit beim Recording und nicht bei einer Session!
  6. Dass die Gitarren und der Bass gestimmt sind (nicht nur beim Recording), ist wohl jedem klar. Manch ein Tinitus geplagter Gitarrist ist allerdings der Meinung, dass die Saiten erst getauscht werden müssen, wenn sie reißen bzw. zu viel Rost an den Fingern hinterlassen. Alte Saiten sind allerdings nicht nur dumpf, sondern auch nicht mehr bundrein, weil an verschiedenen Stellen der Saiten unterschiedlich viel Dreck und Rost hängt! Auch die Oktavreinheit der Gitarren und des Basses muss auf den verwendeten Saitensatz hin eingestellt worden sein.
  7. Wenn für die Drums nicht genug Mikrofone zur Verfügung stehen, dann stellt zwei Kondensator-Mikrofone in AB oder XY Stellung vor den Drums auf. Und belasst es dann bei den beiden Mikrofonen.
  8. Benutzt vernünftige Kabel. Es müssen nicht die für 3 Meter a 50 € sein. Allerdings bitte kein Lautsprecherkabel in die Gitarre stecken, nur weil das Kabel zufälliger Weise auch einen Klinkenstecker besitzt. Wenn sich bei Bewegung der Kabel Kracher einstellen, kann es das Kabel oder die Buchse sein! Insbesondere bei preiswerten Gitarren werden preiswerte schnell korridierende Klinkenbuchsen verbaut. Hier kann Kontaktspray helfen. Besser wäre natürlich eine neue möglichst vergoldete Klinkenbuchse.
  9. Haltet euch von Trafos, Leuchtstoffröhren und Röhren-Monitoren fern. Sie erzeugen nur Brummen.
  10. Brummt es trotzdem so wird dies aller Wahrscheinlichkeit nach durch eine Brummschleife kommen, da ihr alle Geräte in die Eingänge der Audio-Karte gestöpselt habt. In diesem Fall ist guter Rat billig. Mit jedem Line Isolator (bei Line-Signalen), z.B. dem Behringer MicroHD HD400 oder einer DI-Box, die das Signal galvanisch trennt (also einen Trafo besitzt), kann man die Masse-Verbindung auftrennen, bis die Brummquelle gefunden wurde. Hierzu bitte auch die Artikel über Brummquellen und Masseschleifen sowie über den Unterschied zwischen Line-Isolator und DI-Box lesen.

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SilentBob
Comment
die 10 größten Mix-fehler
Reply #3 on : Tue July 31, 2012, 12:40:58
als Zusatz kann ich den folgenden Artikel "die 10 größten Mixing-Fehler" herzlicst empfehlen!!!

http://www.bonedo.de/artikel/einzelansicht/die-10-groessten-mixing-fehler.html
admin
Comment
Stimmt
Reply #2 on : Thu December 18, 2008, 12:08:31
es war mal länger. Allerdings bin ich zu der Überzeugung gelangt, dass es sich eigentlich um zwei Artikel handelt. Daher habe ich den zweiten Teil ausgelagert.
lena
Comment
Geändert?
Reply #1 on : Mon December 15, 2008, 14:39:15
Hallo,

war der ARtikel nicht mal länger als jetzt?

Grüße
Lena

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