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Der Equalizer beim Mastering


Mit dem Mastering Equalizer werden wir nur leicht in den Mix eingreifen. Falls sich Instrumente im Mix frequenzmäßig überlappen, so muss dies durch die Channel Equalizer des Mixers behoben werden. Im abgemixten Song ist es hierfür zu spät.

Sehr wichtig ist der mittlere Frequenzbereich.

Zu basslastig?

Dann versucht mit dem Mastering Equalizer den Bereich zwischen 100Hz und 300Hz leicht abzusenken. Nehmt am Besten einen parametrischen Equalizer und spielt auch mit dem Q-Faktor.

Zu nasal?

Den parametrischen Equalizer auf 500Hz stellen und den Bereich zwischen 250Hz und 1kHz leicht absenken.

Klingt es zu grell oder hart?

Dann bitte zwischen 1kHz und ungefähr 3kHz mit dem Mastering Equalizer leicht absenken.

Achtet darauf, dass der Q-Faktor eures parametrischen Equalizers 1 oder kleiner 1 ist! Sonst wird das zu bearbeitende Frequenzband zu schmal! Benötigt ihr einen höheren Q-Faktor, um eure Sound-Probleme in den Griff zu bekommen, dann solltet ihr euch lieber die einzelnen Spuren vornehmen, statt es beim Mastering zu versuchen. Denkt daran, dass sich eure Ohren sehr schnell an den "neuen" Sound gewöhnen und schaltet deshalb den Mastering Equalizer auch mal aus, um das ursprüngliche Signal noch einmal zu hören. Hört euch auch zwischendurch immer mal wieder eine kommerzielle CD an.

Der Bass

Versucht auf gar keinen Fall durch Anheben der Bässe einen fetten Wumms zu erziehlen. Dies wird nicht funktionieren. Um die Bässe anzuheben, werden wir einen Multiband-Kompressor benutzen!
Wichtig jedoch ist ein Low-Shelf zwischen 30Hz und 40Hz. Tiefe Frequenzen verbrauchen sehr viel Energie und werden von den meisten Hifi-Lautsprechern sowieso nicht wiedergegeben. Die tiefe E-Saite eines Basses liegt bei 41,2Hz, die H-Saite - sofern vorhanden bei 30,87Hz. Das muss euch aber nicht wirklich stören. Neben dem Wummern des Basses sind vor allem seine Obertöne für den Sound und die Ortbarkeit wichtig. Und die werden von unserem Low-Shelf nicht gestört.

Die Höhen

Falls sich eurer Mix noch nicht so seidig wie die Referenz-CDs anhört, kein Problem. Benutzt aber nicht den Mastering Equalizer, sondern lieber einen Exciter. Normalerweise fallen die Höhen mit ungefähr 6db pro Octave nach oben hin ab. Ganz einfach weil sich hier fast nur nur Obertöne befinden. Falls euch ein Spektrum Analyser zur Verfügung steht, dann seht euch mal das Spektrum vom kommerziellen Produktionen an. Der Abfall zu höheren Frequenzen hin ist deutlich zu sehen. Stellt also - ggf. mit der Hilfe eines Spektrum Anaylzers - den Mastering Equalizer auf einen entsprechenden Frequenzgang in den Höhen ein.

Zusammenfassung

  1. Bässe und Höhen lassen wir in Ruhe und die Mitten werden mit kleinem Q-Faktor ggf. leicht abgesenkt.
  2. Möglichst wenig Bänder unseres Mastering Equalizers benutzen.
  3. Für den Bass nehmen wir einen Multiband-Kompressor und keine Equalizer.
  4. Die Höhen erhalten ihren seidigen Glanz durch einen Exciter

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