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Die Equalizertypen

Die verschiedenen Bauformen eines Equalizers

Audiofilter

Tief- und HochpassFilter sind passiv und schwächen das Signal ab. Dazu gehört z.B. der Low Cut an den Mikrofon-Eingängen des Mischpultes. Aber auch trimbare Audiofilter, die teilweise in Effektgeräten z.B. in den Delays zu finden sind, um die Höhen ab einer beliebig einstellbaren Frequenz zu dämpfen.

Die einfache Klangregelung

Im einfachsten Fall, z.B. an der Hifi-Anlage oder aber auch bei einem Gitarren-Verstärker haben wir eine Klangregelung für Bässe und Höhen, eventuell auch für die Mitten. Mit den Reglern können wir an einer durch den Hersteller vorgegebenen Frequenz und mit fester Bandbreite das Signal anheben oder absenken. Da ich nur 2 oder 3 Regler habe, ist dieser Eingriff natürlich recht grob.

Der grafische Equalizer

Deutlich feiner geht es mit einem grafischen Equalizer. Diesen gibt es in der Regel mit 10 Bändern (Oktav-Equalizer) oder mit  30 bis 31 Bändern (Terz-Equalizer). Grafisch, weil Fader (Schieberegler) benutzt werden und wir somit anhand der Position der Equalizer-Fader schon optisch Rückschlüsse auf den von uns eingestellten Frequenzgang erhalten.

Der parametrische Equalizer.

Falls wir neben dem Regler zum Absenken bzw. Anheben noch einen zum Einstellen der Frequenz haben, spricht man von einem semiparametrischen Equalizer. Für einen vollparametrischen Equalizer benötigen wir zusätzlich noch einen Regler, der auf den Namen Güte oder Q hört. Hiermit können wir die Bandbreite des Filters einstellen. Ein hohes Q bedeutet eine schmale Bandbreite, die z.B. hervoragend geeignet ist, um Feedbacks zu unterdrücken.

Den Equalizer korrekt benutzen

Grundsätzliches

Wenn wir per Equalizer einzelne Frequenzen anheben oder absenken so verändern wir den Gesamtpegel! Daher müssen wir nach der Einstellung des Sounds unbedingt den Pegel des Signals wieder korrigieren.

Filter und die einfache Klangregelung

Diese sind meistens an Instrumenten-Verstärkern oder aber in Effektgeräten zu finden und dienen dazu Sound zu machen. D.h. mit ihnen können wir den Sound unseres Instruments unseren Vorstellungen entsprechend einstellen. Daher ist bei diesen beiden Equalizer-Typen alles erlaubt was gut klingt. Man denke nur an den 70er Jahre Marshall Sound. Alle Klang-Regler wurden hierfür voll aufgedreht.

Equalizer

Hier gilt: Weniger ist mehr. Im Klartext heißt dies, dass wir möglichst Frequenzen mit dem Equalizer absenken aber keine anheben. D.h. der Standardspruch "hier fehlt was", der dazu führt wie wild diverse Frequenzen am Equalizer anzuheben, ist ein Spruch und nicht mehr. Wenn der Sound bescheiden klingt, dann liegt dies normalerweise immer daran, dass sich Instrumente überdecken. Daher muss das weniger wichtige Instrument für das Wichtige Platz machen. Und dies erreichen wir, indem wir das unwichtige Instrument an der entsprechenden Frequenz absenken.


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