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Der Soundcheck

Einleitung

Zunächst müssen wir erst einmal unterscheiden wie groß euer Gig nun eigentlich ist. Der eigentliche Unterschied liegt zunächst einmal darin, dass ihr bei einem kleinen Gig für den Soundcheck selber verantwortlich seit, wohingegen bei größeren Gigs sicherlich ein Mann am FoH-Mixer stehen wird, den der Veranstalter stellt und der den Soundcheck durchführt. Falls ihr euer Mischpult selber bedienen müsst, solltet ihr auf jeden Fall versuchen einen musikaffinen guten Kumpel am Mischpult zu platzieren, damit ihr nicht während der Songs oder des Soundchecks zum Mischpult müsst, um irgend etwas nachzuregeln.

Vorbereitungen

Der Soundcheck beginnt erst, wenn ihr - zumindest theoretisch - in der Lage seid, mit euren Songs zu starten.  D.h. kein Soundcheck ohne gestimmte Gitarren, aufgewärmten Röhren-Amp, aber auch aufgewärmter Stimme des Sängers / der Sängerin. Bei Geräten mit regelbarer Lautstärke, wie z.B. Keyboards oder Multieffektgeräten werden diese für den Soundcheck auf volle Lautstärke gestellt!

Soundcheck

Beim Soundcheck spielen nicht alle gleichzeitig irgend einen Song, sondern in der Reihenfolge wie sie der FOH Techniker haben möchte. Habt ihr ein breites Repertoire, dann spielt eure fingergepickte klare Gitarre und danach das Heavy Metal Brett. Damit gebt ihr dem FOH Techniker die Möglichkeit schon im Vorfeld den FOH Sound optimal an alle Gegebenheiten anzupassen. Auch für den Sänger gilt, falls es geflüsterte und gekreischte Passagen gibt, dann bietet beim Soundcheck beides an. Auf gar keinen Fall reicht beim Soundcheck das überall ungern gehörte: eins, zwei, drei!

Tipps

Seid ihr für euren Sound selber verantwortlich, dann sollte der Soundcheck mit dem Gesang beginnen. Nichts fällt schneller auf, als eine unnatürlich klingende Stimme. D.h. dass die Anlage beim Soundcheck so eingestellt wird, dass ihr das Optimum aus der Stimme herausholt. Auch der Summen-Equalizer darf für diese Aufgabe benutzt werden!

Anschließend folgen die Instrumente samt Drums. Da euer wahrscheinlich eher kleines Mischpult sicherlich einen ebenfalls kleinen Equalizer in den Kanälen besitzt, wird es beim Soundcheck schwierig werden, durch Absenken anderen Instrumenten an den gewünschten Frequenzen Platz zu schaffen. Daher ist es nun erlaubt den Soundcheck zu nutzen, um mit dem Equalizer auch mal Frequenzen anzuheben. Den Bass bei 2 kHz, Gitarre 1 bei 3 kHz und Gitarre 2 bei 4 kHz (dies ist nur ein Beispiel und nicht gottgegeben!) . Durch das Anheben wird das Signal lauter weshalb ihr den Fader etwas zurückziehen müsst. Im Endeffekt habt ihr dann alle Frequenzen abgesenkt, bis auf die, die ihr angehoben habt.


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Arne
Comment
Summen Equalizer
Reply #3 on : Sat October 15, 2011, 18:22:06
Nun die Tipps sind nicht für den Profi, sondern für die Hobby-Band.
Da deren Mixer aufgrund des schmalen Geldbeutels eher mit EQs geizen und Gitarre&Bass eigene Amps haben, war die Aussage, die lautet: "Auch der Summen-Equalizer darf für diese Aufgabe benutzt werden!" durchaus so gemeint. Denn das übertragene Hauptinstrument ist die Stimme. Und klingt die nicht, dann nützt auch der Marshall oder Rectifier nichts mehr.
Jochen
Comment
Re:
Reply #2 on : Tue October 11, 2011, 12:41:24
Summen-Equalizer ??

Ihr meint den Kanal-Eq...oder?
Am Summen-Eq fummelt man bis auf die Bänder
und einigen kleinen Absenkungen nicht rumm!!
po06
Comment
nett
Reply #1 on : Mon September 28, 2009, 18:25:37
die Tips hier auf der Site sind klasse.
Danke.

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