Natürlich werden die Sounds, insbesondere der E-Gitarren und Keyboards, bei den zuvor zahlreich abgehaltenen Proben festgelegt. Keyboarder und Gitarristen tun gut daran, diese festgelegten Sounds sinnvoll gruppiert abzuspeichern, damit es während des Gigs keine böse Überraschung gibt. Falls viele verschiedene Sounds benutzt werden, bietet es sich an pro Song alle benötigten Sounds in einer Bank abzulegen, damit während des Songs schnell der Sound gewechselt werden kann. Voraussetzung hierfür ist natürlich, dass der Gitarrist ein Multieffektgerät bzw. ein MIDI steuerbares Racksystem benutzt. Ist er mehr der Pedal König erübrigt sich natürlich das strukturierte Ablegen der Sounds.
Das Equipment befindet sich logischerweise in einwandfreiem Zustand. Neue Saiten & Batterien gehören genauso dazu wie eine oktavreine Gitarre bzw. Bass. Krachende Klinkenbuchsen werden nicht mit WD40 eingesprüht, sondern ausgetauscht! Kabel mit offensichtlichen Knickstellen oder womöglich freigelegten Adern gehören in den Müll. Bei der Gelegenheit wird natürlich auch das im Proberaum verstaubte Drumset auf Hochglanz gebracht, sonst wirkt nämlich die super Light-Show nicht.
Mal abgesehen von der Tatsache, dass mindestens einer von euch zurückfahren muss - oder tragt ihr euer Equipment zurück? - ist Alkohol nicht dafür bekannt die Konzentration zu fördern. Wenn ihr nervös seid, was soll's? Jeder von uns war oder ist trotz jahrelanger Erfahrung immer wieder nervös. Wird Lampenfieber genannt. Statt euch vor dem Gig zu betäuben, stellt eure Songs lieber so zusammen, dass am Anfang die einfachen 100%ig sicheren Songs kommen. Wenn dann nach dem 2. oder 3. die Nervosität dem geilen Gefühl auf der Bühne zu stehen weicht, könnt ihr richtig Gas geben.
Reply #1 on : Mon September 28, 2009, 18:37:07
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