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Review des Line6 M13 Stompbox Modeler

Aufbau

Der Line6 M13 Stompbox Modeler enthält die Effekte eines DL4 Delay Modeler, DM4 Distortion Modeler, FM4 Filter Modeler, MM4 Modulation Modeler und des Tonecore Verbzilla. Diese werden auf ingesamt vier Effektblöcke aufgeteilt. Ob einem Effektblock nun z.B. ein Effekt des DM4 oder des MM4 zugeordnet ist, erkennt man an der Displayfarbe des Effektblocks. Die Displayfarbe entspricht nämlich der Gehäusefarbe der einzeln erhältlichen Modeler.

Insgesamt stehen 12 Fußschalter zur Auswahl der Effekte des Line6 M13 zur Verfügung. Unter jedem Effektblock jeweils drei. Damit kann ich entweder 12 Scenes auswählen - bei jedem anderen Effektgerät hieße das wohl Patch oder Programm - oder aber ich kann mit den drei untereinander liegenden Fußschaltern zwischen drei verschiedenen Presets des jeweiligen Effektblock umschalten. Außerdem gibt es noch einen Tap-Tempo Fußschalter, um die Delays und etliche Modulations- und Filter-Effekte an das Tempo der Musik anzupassen. Ein Loop- und ein Scene-Schalter vervollständigen den imposanten Anblick.

Der Inhalt des Effektgerätes

Wenn ich die Preise der oben genannten Geräte zusammenrechne, komme ich locker auf über 1.000€. Der Straßenpreis des Line6 M13 Stompbox Modeler liegt unter 500€! Könnte also ein Schnäppchen sein. Zumal der M13 per MIDI fernsteuerbar ist, was bei den Einzel-Geräten nicht der Fall ist (die Rackversionen, die dies konnten, sind nicht mehr erhältlich). Ich kann also mit meinem Boss GT-8 den Line6 M13 steuern und per 5 Kabel Methode verschalten:

  1. Gitarre in den Input des Line6 M13.
  2. Send des M13 in den Input des Boss GT.
  3. Send des Boss GT in den Return des Line6 M13.
  4. Output des Line6 M13 ind den Return des Boss GT.
  5. Output des Boss GT in den Verstärker.

Gibt es jetzt noch mögliche oder auch unmögliche Effekte, die mir dann nicht zur Verfügung stehen?
Nein!

Alternativen zum Line6 M13

Aus gleichem Hause ist der Line6 POD X3 bzw. von Boss der GT-10 erhältlich. Diese besitzen nicht die abgedrehten Filtereffekte des FM4 und auch nicht alle der Modulations- oder Distortion-Effekte, haben dafür allerdings einige Effekte, die dem M13 wiederum fehlen! Außerdem verfügen der POD X3 und der Boss GT-10 so ganz nebenbei über einen exellenten Amp-Modeler, den ich zu Hause für's Spielen über Kopfhörer auf jedem Fall einem kleinen Übungsamp vorziehen würde.

Sound

Soundmäßig gibt's am Line6 M13 Stompbox Modeler nichts zu meckern. Die Einzelgeräte befinden sich mittlerweile auf etlichen Profi-Boards. Und ich bin mir sicher, das es dem Line6 M13 ähnlich ergehen wird.

Kaufen würde ich mir den Line6 M13 allerdings nicht. Da ich einen Boss GT-8 besitze, der mir die Effekte, die ich benötige, wie z.B. Delay, Reverb und Chorus in gewohnt guter Boss Qualität liefert. Daher gibt es für mich keinen Grund weiteres Geld auszugeben. Diejenigen unter euch, die im Gegensatz zu mir weiterhin auf ihren Gitarrenverstärker schwören, sollten den Line6 M13 Stompbox Modeler jedoch auf jeden Fall ausprobieren.


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Stefan
Comment
Trifft genau den Kern
Reply #1 on : Wed March 04, 2009, 22:17:40
Stimmt.
Wer einen Amp-Modeller benutzt, der braucht keine weiteren Effects. Für die, die aber weiterhin auf Röhren stehen, gibts mit dem M13 Stompbox Modeler das ultimative Multieffektgerät. Und dank Effects Loop unterstützt es auch die 4 Kabel Methode!

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