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Boss VF-1 Tape Echo201 (Roland RE-201 Space Echo) Boss VF-1 Tape Echo201 (Roland RE-201 Space Echo)
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Boss VF-1 Tape Echo201 (Roland RE-201 Space Echo)

Aufbau des Roland RE-201 Space Echo

Das Roland RE-201 besitzt ein Bandlaufwerk - deshalb Tape Echo - mit drei Tonköpfen und einen Federhall. Über einen Mode-Schalter können die drei Tonköpfe und / oder der Federhall in festgelegten Kombinationen ausgewählt werden. Mode 1 bis 4 nur Echo, Mode 5 bis 11 Echo und Reverb und Mode 12 nur Reverb. Die Reverb- und die Echo-Lautstärke des Roland RE-201 lassen sich dabei getrennt per Poti einstellen. Über einen Intensity-Regler kann das Feedback und damit die Anzahl der Wiederholungen eingestellt werden und ein Rate-Poti bietet die Möglichkeit die Bandgeschwindigkeit zu ändern. Außerdem besitzt das Roland RE-201 Tape Echo noch einen Bass- und einen Treble-Regler, sowie Volume-Regler für die drei Eingänge.

Das Boss VF-1 Tape Echo 201

Das Reverb des Roland RE-201 hat sich Boss bei der Simulation im Boss VF-1 geschenkt. Es existiert schlicht und ergreifend nicht. Der Mode-Schalter des Tape Echo 201 besitzt jedoch nicht nur vier Positionen wie man denken könnte, sondern sieben! Damit lassen sich sämtliche Kombination der drei Tonköpfe - 1; 2; 3; 1+2; 1+3; 2+3; 1+2+3 - auswählen. Zusätzlich bietet die Roland RE-201 Simulation die Möglichkeit per TAPE DIST die durch das Band verursachte Verzerrung sowie mit WOW RATE und WOW DEPTH die Tonhöhenschwankungen eines abgenutzten Bandes zu simulieren. Als zusätzliches Gimmick können die drei Tonköpfe per Pan-Regler im Stereo-Panorama angeordnet werden. Bass- und  Treble-Regler sowie statt des beim Roland RE-201 vorhandenen Echo-Volumen-Potis je einen FX LEVEL und DIR LEVEL Regler kompletieren die Möglichkeiten. Anzumerken ist allerdings noch, dass das Boss VF-1 Tape Echo 201 nur einen Mono-Eingang besitzt!

Der Sound der Boss VF-1 Tape Echo 201 Simulation

Anfang der 90'er haben wir noch ein altes Monacor Band Echo benutzt und waren froh es durch ein digitales Delay ersetzen zu können. So ging es wahrscheinlich vielen von uns. Jetzt haben wir wieder die Möglichkeit uns an den akustischen Unzulänglichkeiten eines Band Echos erfreuen zu können ohne jedoch die damit verbundenen Probleme an Band und Mechanik. Der Sound ist einfach genial. Nicht zu vergleichen mit digitalen Multi-Tap Delays. Wer Wert auf eine exakte Simulation des Roland RE-201 legt oder aber einen Stereo-Eingang benötigt, sollte sich mal das Boss RE-20 ansehen. Falls ihr jedoch auf das Reverb verzichten könnt und einfach nur ein Band-Echo sucht, so seid ihr hier richtig.


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Maggus
Comment
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Reply #2 on : Thu April 30, 2009, 13:41:17
Hm, wäre durchaus interessant auszutesten.

Ich persönlich bin Delay-Fetischist, doch habe ich mit meinen digitalen Bodentretern immer Zweifel am "Sound gehabt". Die Wiederholungen klingen sehr steril; Einstellungen für high- und lowcut säubern zwar das Klangbild, seine Oberfläche bleibt aber dennoch kalt. Ohne ein anständiges Reverb dahinter wirkt es also nicht wirlich, doch resultiert daraus ein sehr spaciger Sound. Will ich aber nicht den Space-Effekt, sondern ein Echo für rhytmische Spielereien fuhr ich eher suboptimal. Vielleicht ist ja die Bandechosimulation die Lösung
Volker
Comment
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Reply #1 on : Fri April 03, 2009, 15:58:28
Danke für den Beitrag und die Erklärungen!

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