Grundsätzlich gilt natürlich auch hier was ich bereits unter Ausgangs-Einstellungen für neue Patches gesagt habe. Außerdem habe ich den Input-Level meines Boss GT-8 auf -7dB gestellt. Damit habe ich deutlich mehr Headroom bei den fast cleanen Boss GT Preamps, wie z.B. dem "Pro Crunch" oder dem "BG Rhythm".
Hier haben wir zunächst mal den kompletten "JC Clean" Preamp Bereich mit dem JC 120, Warm Clean, Jazz Combo, Full Range und Bright Clean. Außerdem den Clean Twin, VO Clean, R-Fier Clean sowie T-Amp Clean und mit Abstrichen, d.h. schon einsetzendem leichten Crunch den Pro Crunch, Tweed und BG Rhythm Preamp.
Da ich hier von Humbuckern ausgehe, sollte der Sound schon von Haus aus recht voll sein. Die Warm Clean und Jazz Combo Preamps könnten hier ein wenig zu viele Höhen dämpfen. Aber es bleiben ja noch genug Alternativ-Preamps übrig.
An Sounds benötige ich persönlich genau zwei. Einen vollen Humbucker Sound aus einem Fender Preamp und einen hellen Sound, der in Richtung Akustik-Gitarre geht, aber nicht versucht eine A-Gitarre zu simulieren.
Für meinen vollen Fender Sound benutze ich den Clean Twin. Die Lautsprecher schalte ich auf 2x12" um und direkt hinter den Preamp kommt der Tone Modify Resonator. Hier muss man dann mit den Bässen des Preamps und des Resonators etwas herumspielen. Tipp: Die Bässe im Preamp etwas zurücknehmen und im Resonator erhöhen.
Den hellen cleanen Sound erzeuge ich mit dem Full Range Preamp. Zunächst habe ich den Bright Clean Preamp ausprobiert, allerdings war mir der Sound dann etwas arg dünn. Der Full Range Preamp hingegen lässt ein gesundes Maß an schillernden Höhen durch. Voraussetzung hierfür ist allerdings, dass das Signal dann auch aus einem Full Range Speaker ertönt, da der Gitarrenverstärker bzw. seine Lautsprecher die hinzugekommenden Höhen einfach wieder wegfiltert.
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