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Effektgeräte für den Anfänger

Voraussetzung

Ich gehe davon aus, dass ihr zumindest eine Gitarre und einen Amp zur Verfügung stehen habt. Als Verstärker reicht am Anfang durchaus ein 10 Watt Modell mit einem 8" Lautsprecher. Denen fehlt zwar der Basswumms, laut genug sind sie aber allemal. Die Gitarre sollte zumindest so gut sein, dass sie euch beim Spielen und Üben nicht behindert. Falls ihr keine Ahnung habt, nehmt für den Kauf jemanden mit, der die Bespielbarkeit beurteilen kann.

Für jeden Sound

Grundsätzlich kann man immer ein Reverb gebrauchen. Bei einem cleanen Sound darf's etwas mehr sein und bei einem verzerrten etwas weniger. Wenn der Verstärker kein Reverb an Bord hat, solltet ihr euch unbedingt ein Reverb zulegen. Und da ich hier von Anfängern ausgehe, tut's das Behringer DIGITAL REVERB DR600 durchaus. Preiswert, klingt gut, aber aufgrund des Plastikgehäuses nicht Road tauglich.

Cleaner Sound

Für einen cleanen Sound solltet ihr auf jeden Fall einen Kompressor und einen Chorus eurer Eigen nennen können. Ich habe z.B. jahrelang einen Kompressor benutzt, um beim Fingerpickung die fehlende Lautstärke gegenüber dem Plektrumspiel ausgleichen zu können. D.h. die Kompression war sehr gering eingestellt und mit dem Level-Regel habe ich für's Fingerpicking etwas Gas gegeben.

Verzerrter Rythmus-Sound (Crunch)

Hier bietet sich ein Overdrive-Pedal a la Tubescreamer oder Boss SD-1 an. Diese sind in der Lage - bei schwach eingestellter Verzerrung - auch volle Akkorde noch vernünftig wiederzugeben.

Verzerrter Heavy-Sound

Hier darfs etwas heftiger sein. Ein Boss DS-1 bzw. DS-2 aber auch ein Digitech Hot Head liefern den gewünschte Biss.

Eine Auswahl ein preiswerten Pedalen

Da euch gerade am Anfang eine ganze Reihe an Pedalen fehlt, bietet es sich an den Geldbeutel durch den Kauf eines Multieffekts zu schonen. Von den ganz preiswerten wie einem Digitech RP-55 möchte ich euch abraten, da ihr hier kaum die Möglichkeit findet, den vorgegebenen Sound zu ändern. Aber schon eine Preisklasse höher bietet Digitech mit dem RP 155 für knapp 100€ ein recht gutes Gerät an. Auch Boss bietet mit dem ME-25 & ME-70 eine sehr gute Qualität. Die beiden sind allerdings auch teurer als das RP-155.

Falls ihr dann doch lieber einzelne Effekt-Pedale benutzen möchtet, gebe ich auch folgendes mit auf den Weg. Der Sound, den die Pedale abliefern, kommt doch nicht nur aus eurern Fingern, sondern auch aus der Gitarre und dem benutzten Verstärker. Und das schwächste und schlechtest Glied der Kette bestimmt die Qualität. Es bringt also gar nichts ein Fulltone Fulldrive vor einen 100€ Amp zu setzen und dann vollen Ernstes zu behaupten, dass das Ganze gut klingt.

Die Kombination preiswerte Gitarre, preiswertes Multieffektgerät und preiswerter Verstärker geht auf! Alles andere macht keinen Sinn. Wenn ihr wieder Geld habt und die Gitarre vernünftig bespielbar ist, dann kauft euch zunächst einen guten Amp und danach eine gute Gitarre, sonst eben anders herum. Wenn Gitarre und Verstärker dann auf einem neuen höhreren Niveau sind, könnt ihr euch um neue Effektgeräte kümmern.


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Thomas
Comment
Re:
Reply #1 on : Thu June 03, 2010, 13:57:16
Sehr nützliche Informationen, danke. Gruß Thomas

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