Auf den folgenden Unterseiten werde ich euch im Laufe der Zeit die einzelnen Effekte vorstellen. Dabei werde ich versuchen euch sowohl den Sound und den dadurch vorgegebenen Einsatzbereich als auch die Erzeugung des Effekts zu erklären.
Diese Tutorials stellen somit den idealen Einstieg für Anfänger dar, die sich im Effektgeräte-Jungel - insbesondere nach dem Kauf eines Multieffektgerätes - verlaufen haben.
Ich gehe davon aus, dass ihr zumindest eine Gitarre und einen Amp zur Verfügung stehen habt. Als Verstärker reicht am Anfang durchaus ein 10 Watt Modell mit einem 8" Lautsprecher. Denen fehlt zwar der Basswumms, laut genug sind sie aber allemal. Die Gitarre sollte zumindest so gut sein, dass sie euch beim Spielen und Üben nicht behindert.
Grob lassen sich die Effektgeräte in folgende Klassen unterteilen:
In den Siebzigern baute Aphex den ersten Exciter und ließ sich den Namen schützen. Da das Gerät von der Musiker-Gemeinschaft mit Begeisterungsstürmen aufgenommen wurde, brachte dies natürlich auch andere Hersteller auf den Plan, die aufgrund des geschützten Namens ihren Geräten mehr oder weniger phantasievolle Namen gaben.
Ich möchte zunächst den groben Unterschied, dann die Arbeitsweise und danach den Einsatzbereich der beiden Effektgeräte erklären.
Er schützt damit z.B. die Lautsprecher oder aber auch eine Aufnahme vor Übersteuerung.
D.h.
Zusätzlich zu den bereits vorgestellten Begriffen Overdrive, Distortion und Fuzz gibt es noch (neben Clean) die Bezeichnungen Crunch, Lead bzw. Drive.
Crunch ist eine leichte (deshalb knusprige) Verzerrung (im Gegensatz zu Drive & Lead), die genug Dynamik für's Rhythmus-Spiel übriglässt. Auch volle Akkorde lassen sich mit der Crunch Verzerrung noch vernünftig rüberbringen.
Jeder von uns kennt den Düsenjet-Sound, den ein Phaser bzw. Flanger erzeugt. Grundsätzlich erzeugen sowohl Phaser als auch Flanger einen sogenannten Kammfilter. D.h. der Frequenzgang sieht aus wie ein Kamm.
Ein MIDI-Switcher ist kein Effekt im herkömmlichen Sinn. Stattdessen dient er dazu nicht MIDI-fähige Geräte wie Gitarrenverstärker oder Effekte zu schalten(engl. switch). Ein Gitarrenverstärker, z.B. besitzt meistens einen Fußschalter, der u.a. der Kanalumschaltung dient.
Reverb entsteht in jedem natürlichen Raum und gehört somit zu einem natürlichen Klangbild. Reverb wird gerne benutzt, um den Gesang bzw. einzelne Instrumente voller zu machen. Damit klingt der Gesang bzw. das Keyboard alleine für sich super, im Zusammenspiel mit anderen sorgt zuviel Reverb allerdings nur dafür, dass der Sound vermatscht.
Heutzutage unterscheiden wir grob zwischen Spring, Plate, Ambience, Room und Hall Reverb.
Der wichtigste Effekt überhaupt ist (zumindest für Gitarristen) die Verzerrung.